Gedankensplitter: Geschlechtererziehung
Veröffentlicht: Mai 22, 2013 Einsortiert unter: Uncategorized 1 Kommentar »Vom heutigen Genderfeminismus wird sehr oft beklagt, dass heutzutage Kinder stärker geschlechtlich eingeteilt würden als früher (Pink für Mädchen / Blau für Jungen etc.)
Früher soll da ja alles besser gewesen sein:
Wenn sie Ihr Baby nicht rosa oder blau kleiden, werden die Leute fragen: Ist das ein Mädchen oder ein Junge? Warum ist es so angezogen? Sie müssen sich ständig erklären, wenn sie gegen die geschlechtsspezifische Kleiderordnung verstoßen. In den 80ern gab es da beispielsweise noch mehr Spielräume, da hatten Jungs oft lange Haare und Mädchen trugen auch Grün, Braun oder Dunkelblau. (Quelle)
Wenn man mal nachrechnet wird man feststellen, dass genau jene Kinder, die in den 70er und 80er Jahren angeblich so viel freier von Geschlechterrollen aufgewachsen sind, heute genau die gegenwärtige Elterngeneration bilden, die bei Ihren Kindern besonders auf Geschlechtertrennung achten. Die frühere Geschlechterneutralere Kindererziehung scheint also langfristig keine Früchte getragen zu haben, bzw. sich nunmehr ins Gegenteil zu verkehren.
Warum sich als Weißer antirassitisch/feministisch engagieren?
Veröffentlicht: Februar 21, 2013 Einsortiert unter: critical whiteness, Definitionsmacht 14 Kommentare »Betrachtet man die Debattenbeiträge von selbsternannten Feministinnen/Antirassistinnen gewinnt man den Eindruck, als Person weißer Hautfarbe und eventuell noch dazu als Mann, könne man sich eigentlich nur “falsch” verhalten. Die Mädchenmannschaft fasst es noch einmal treffend zusammen:
“Wenn weiße Autor_innen über Personen of Color schreiben, können sie es nur falschen machen – wenn sie es lassen, ist es auch wieder nicht richtig? Tja – kommt halt damit klar, sagt Claire Light.”
Zu diesem “Dilemma” verlinkt die Mädchenmannschaft auf einen englischsprachigen Artikel, in dem speziell der weißen Leserschaft folgendes mitgeteilt werden soll:
“You’re a white writer trying to do the right thing, but no matter what you do, it’s wrong. And that’s so unfair to you, isn’t it? Welcome to a tiny taste of what it’s like to be a person of color. Oh, and quit complaining.”
Übersetzung:
“Du bist ein weißer Schreiber und versuchst , das Richtige zu tun, aber egal was du tust, es ist falsch. Und das ist so unfair dir gegenüber, nicht wahr? Willkommen zu einem kleinen Vorgeschmack darauf, was es ist wie eine “person of colour” zu sein. Oh, und hör auf Dich zu beschweren.“
Das ist die schlichte Botschaft, die hier vermittelt und von der neuen antriassitisch positionierten Mädchenmannschaft auch noch Stolz weitergetragen wird. “Du kannst tun was Du willst, es wird immer falsch sein. Und wir werden es Dir noch unter die Nase reiben. Es geht uns gar nicht darum, den weißen (Männern) einen Weg zu zeigen sich nicht rassistisch zu verhalten. Weil es diesen nichtrassitischen Weg nach der inneren Logik der critical whiteness Bewegung gar nicht gibt. Und wage es ja nicht, Dich darüber zu beschweren!”
An wen richtet sich diese Botschaft eigentlich? Nun vermutlich nicht an den überzeugten Rassisten, weil dieser wohl kaum schwarze Frauen nach Ihrer Meinung zu seinem Verhalten fragen würde. Die Botschaft richtet sich an Weiße, die offensichtlich sehr bemüht versuchen als “Allierte” antirasstisch zu sein, alle Ansprüche der people of colour zu erfüllen und dabei gleichwohl scheitern (müssen). Dieses Scheitern ist also beabsichtigt. Es ist teil des gesamten Konstruktes. Der Weiße ist immer Rassist, egal was er tut, so die Botschaft.
Jetzt kann man sich natürlich Fragen, ob es strategisch klug ist gerade gegen diejenigen Weißen, die sich ernsthaft um Antirassismus bemühen derart vor den Kopf zu stoßen. Die mitschwingende Begründung dafür lautet ja ungefähr: “Uns Schwarzen geht es Scheiße, wir werden ungerecht behandelt, jetzt sollst Du mal merken wie das so ist.”
Warum soll man sich als Weißer eigentlich in so einem Antirassismus engagieren?
Das Gute siegt immer: Gewalt im öffentlichen Raum
Veröffentlicht: Dezember 27, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized 9 Kommentare »Ich lese diesen Text von Somlu, in welchem Sie vorgibt davon zu erzählen, wie Frau sich erfolgreich gegen „Gewalt im öffentlichen Raum“ wehren könne.
Gleich zu Beginn wird schon mal aufgezählt, was so alles unter den Gewaltbegriff der Autorin fällt: „Belästigung auf der Straße, öffentliche Pinkler, ekelhafte Kerle, die mit offenen Hosenstall breitbeinig in der Bahn sitzen, die Zumutungen, die einer so im Laufe eines Tages zugemutet werden, sind manchmal kaum noch aufzuzählen.“
Gewaltsam ist demnach also bereits derjenige (Mann), der in den Augen der Autorin als „ekelhaft“ angesehen wird. Die „öffentlichen Pinkler“ scheinen sich dabei besonderen Hass verdient zu haben, denn sie werden noch mehrfach im nachfolgenden Text als Beispiel für „Gewalt“ herangezogen.
Die Autorin beschreibt dann Abwehrstrategien zur Bekämpfung dieser „öffentlichen Gewalt“, die sie gemeinsam mit einer nicht näher benannten Freundin früher einmal angewandt habe.
Erstes Beispiel: Wenn im Cafe ein Mann fragte ob an ihrem Tisch noch ein Platz frei wäre, hätte man immer „nein“ gesagt, obwohl der Platz tatsächlich noch frei war (Hihi wie raffiniert). Muss ein schwerer Schlag für potentielle Gewalttäter gewesen sein.
Zweites Beispiel:
„Bei einer anderen Gelegenheit ließ meine beste Freundin ihr Essen zurück gehen, weil die Erzählung von irgendwas am Nachbartisch, getragen von einer lauten und sonoren männlichen Stimme, ihr den Appetit verdarb. (…)Während sie das Essen zurück gehen ließ, empfahl sie der Bedienung sich das Geld dafür am Nachbartisch zu holen. Sie sagte es laut, dass der Nachbartisch es auch mitbekam und es gab eine riesen Diskussion. Wenn ich mich recht erinnere, endete es tatsächlich damit, dass der Typ das Essen meiner Freundin bezahlte.”
Muss ein reichlich gewalttätiger Mann gewesen sein, der einer Dame am Nebentisch das Essen bezahlt, weil diese sich durch das Mithören eines fremden Gesprächs gestört fühlte. Das wird ihn vermutlich lehren noch einmal mit „sonorer männlicher Stimme“ zu sprechen. Ich stelle mir kurz einen Artikel vor, in dem ein männlicher Autor schreiben würde, wie er sich durch „schrille weibliche Stimmen“ am Nebentisch in seinem Essvergnügen so gestört gefühlt habe, dass wahlweise das Restaurant oder die betroffene Dame für sein Essen aufkommen musste. Dann lese ich weiter.
Die Autorin kommt nun zu ihrer Lieblingsgeschichte:
„Meine Freundin hatte ihr T-Shirt unter den Brüsten geknotet und trug keinen BH. Damals trugen viele von uns keine BHs . Es war noch eine andere Freundin dabei. Wir wollten damals in den Grüneburgpark und liefen an den gut bürgerlichen Vorgärten gegenüber dem Palmengarten entlang. Plötzlich sagt die dritte im Bunde: Eh, der hat grad gesagt, die hat sich aber die Glocken abgebunden. Meine beste Freundin und ich drehten uns auf dem Absatz um und machten die drei Jungs, die in einer der Vorgärten irgendwas arbeiteten komplett zur Sau. Dann gingen wir weiter. Die dritte im Bunde sagte auf einmal und sie konnte sich vor Lachen kaum noch halten: “das waren die falschen gewesen, die haben nichts gesagt, da wären uns doch ein paar Jungs entgegen gekommen, die waren es gewesen.” Ein Moment lang überlegten wir uns, ob wir uns entschuldigen sollten. Kamen dann aber zu dem Schluss, dass es wahrscheinlich sowieso nicht die falschen getroffen hat. Und dass es vielleicht mal ganz gut ist, wenn Jungs einfach mal so blöd angemacht werden und sind weiter gegangen.“
Die Autorin und ihre Freundinnen beschimpfen und beleidigen im Zuge ihres kleinen Kreuzzuges gegen die „öffentliche Gewalt“ also drei völlig Unbeteiligte und kommen nach der Feststellung ihres Irrtums zu dem Schluss, „dass es vielleicht mal ganz gut ist, wenn Jungs einfach mal so blöd angemacht werden“.
Genau, denn im Gegensatz zu Frauen ist es nicht schlimm, wenn Jungs mal eben grundlos angemacht werden und hat vermutlich sehr dazu beigetragen, dass besagte Jungs damals hinterher ein sehr viel positiveres Frauenbild im Alltag hatten. Lesen Sie nächste Woche wie man Gewaltverbrechen bekämpft, in dem man einfach völlig Unbeteiligte verprügelt.
Was hier vielleicht nochrelativ lustig klingt, erklärt vermutlich auch, weshalb es einigen Frauen auch relativ egal ist, ob angeklagte Männer z.B. Kachelmann oder Strauss-Kahn tatsächlich eine Vergewaltigung begangen haben oder nicht, sie in jedem Fall aber eine Verurteilung und Gefängnisstrafe fordern.
Der Artikel plätschert dann noch unter Schilderung weiterer Heldinnentaten vor sich hin: Kleiner Höhepunkt hier noch mal: Ich habe auch mal einen Typen, der nachts nicht weit hinter mir lief und mich sehr nervös machte, weil es mir einfach zu nah war, aufgefordert, dass er bitte mal die Straßenseite wechseln solle und ob ihm nicht klar sei, dass sein Verhalten bedrohlich wirken könne. Er wechselt sofort die Straßenseite und entschuldigte sich.“
Und das Gute hat ein weiteres Mal über das Böse triumphiert…..
Helga Hansen entdeckt die Schwächen der Frauenquote
Veröffentlicht: November 5, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized 2 Kommentare »Im März diesen Jahres erschien auf Elitemedium ein Text, der sich kritisch damit befasst hat, wem eigentlich die oft geforderte Einführung von Frauenquoten in der freien Wirtschaft nutzen würde.
Unsere These lauteten schon damals:
“Profitieren würden in erster Linie natürlich diejenigen Frauen, die aufgrund einer solchen Quote in entsprechend einflussreiche und gutbezahlte Positionen gelangen würden. Es sei Ihnen gegönnt. Es werden vermutlich hart arbeitende intelligente und machtbewusste Frauen sein, die ihr Leben schon frühzeitig einer ernsthaften Wirtschaftskarriere mit allen damit verbundenen Konsequenzen verschrieben haben. Diese Frauen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit weder politisch links noch sonderlich kapitalismuskritisch sein, sonst hätten sie es gar nicht erst in entsprechende Karriereplätze geschafft von wo aus der Sprung an die Spitze möglich ist. Bermerkenswerter Weise lehnen gerade diese Frauen eine Quote aber oft ab.” (hier nachzulesen)
Nun scheint auch Helga Hansen (ehemals Mitglied der Mädchenmannschaft) gemerkt zu haben, dass eine Frauenquote (allein) zumindest der Feministischen Bewegung herzlich wenig nützen wird. In Ihrem neuen Blogartikel schreibt sie:
“Nun wird bei der Zeit Sabine Rückert die erste Chefredakteurin. Yay, mag sich die geneigte Feministin denken, endlich eine Frau. Doch so toll ist das nicht, wie das Missy Magazine zusammengetragen hat.Eine Journalistin also, die sich während ihrer gesamten Karriere nur mit antifeministischen Positionen profilierte. Die die feministische Bewegung diskreditierte, wo sie nur konnte. (…) Wie die Missy stelle auch ich mir die Frage: Reicht uns das? Geht es darum, einfach irgendeine Frau zu pushen? Auch wenn diese im schlimmsten Fall auf Kosten anderer Frauen Karriere macht, gar eine explizit frauenfeindliche Agenda verfolgt?”
Herzlichen Glückwunsch möchte man da ausrufen! Für die erstaunliche – und reichlich späte – Erkenntnis, dass eine Frauenquote jenseits der molligen akademischen Staatsförderung im universitären Bereich keineswegs Feministinnen an die Schalthebel der Macht befördern wird. Oder wie es neulich in der taz zu lesen war:
“In der Wirtschaft kommt nach oben, von wem sich ein Unternehmen Gewinne verspricht. Sie werden nicht Vorstand, wenn Sie signalisieren, Sie wollen eine menschliche Arbeitswelt schaffen und alles schön sozial machen. Wer Macht will, muss dem System dienen – ganz unabhängig von der Geschlechterfrage.
Ich kenne einfach zu viele erfolgreiche Frauen, die sich ganz locker mit diesem harten System arrangieren, davon massiv profitieren und es sogar vorantreiben. Diese Frauen sind nicht besser als Männer – sie sind die besseren Männer!“
critical whiteness – Weiss-sein als Erbsünde
Veröffentlicht: Oktober 19, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized 3 Kommentare »“Natürlich sind wir alle Rassisten. Wie auch sonst. Wenn man das nicht schnallt, dass man in eine seit Jahrhunderten wirksame Grenzziehung hinein sozialisiert wird so, ganz so, wie man die deutsche Sprache lernt, sollte man zu dem Thema einfach den Schnabel halten. Nur dann kann man den Rassismus in seinen verschiedenen Formen differenziert analysieren.”
Diese schlichte Aussage von momorulez bringt das gesamte Problem des Konzeptes von critical whiteness auf den Punkt. Du bist weiss? Dann bist Du Rassist. Ausnahmen nicht möglich. Du hast jetzt nur die Wahl zwischen Verleugnung (was auch wieder rassitisch ist) oder einem demütigen Leben in ewiger Buße.
Weißsein als Erbsünde. Als Haftungsgemeinschaft.
Und natürlich hat man sich als demütiger Weisser auch von Noah Sow beschimpfen zu lassen. Jede Kritik daran (wie kürzlich von Katrin Rönicke geäußert) ist verboten – weil natürlich rassistisch.
Aber hey, Rassist zu sein muss man ja nicht persönlich nehmen:
“Das ist DESKRIPTIV und EMPIRISCH so. Und deshalb auch weder eine Beschämung noch eine persönliche Beschuldigung, sondern zunächst eine Tatsachenfeststellung”.
Klar doch.
Der Ansatz von critical whiteness uns allen ausnahmslos Rassismus zu unterstellen (niemand möchte tatsächlich Rassist sein) ist letztendlich nichts anders als ein Macht- und Herrschaftsinstrument. Susanna14 schreibt dazu sehr zutreffend:
“Menschen einzureden, sie seien schuldig, und anschließend dafür zu sorgen, dass sie auf die Vergebung, die man selbst ihnen anbietet, angewiesen bleiben, ist eine wirksame Methode, sie zu unterwerfen und von sich selbst abhängig zu machen. Sie werden sich ihrer selbst und ihres Urteils unsicher bleiben und stattdessen Bestätigung von außen brauchen. Dies gilt gerade dann, wenn es nichts Konkretes gibt, wegen dessen die Menschen schuldig geworden sind.“
Neusprech Teil 3 – neue Rechtschreibung
Veröffentlicht: Oktober 19, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized Schreibe einen Kommentar »“Ich folge einer Konvention der deutschsprachigen Rassismus- und Kritischen Weißseinsforschung und schreibe “Schwarz” durchgängig groß, um auf Ermächtigungspraxen und Widerstandspolitiken hinzuweisen. Da sich Weiße aufgrund ihrer gesellschaftlichen Privilegierung in Bezug auf rassistische Verhältnisse nicht ermächtigen müssen, ist “weiß” klein geschrieben. Die Kursivschreibung hebt das Wort hervor, weil sowohl Schwarz als auch weiß keine essentiellen Bezeichnungen sind, sondern auf gesellschaftliche Konstrukte innerhalb einer Systematik des Rassismus verweisen.“
Schlag auf Schlag
Veröffentlicht: Oktober 19, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized Schreibe einen Kommentar »Die Krise der Mädchenmannschaft wird derzeit in einer Reihe von Artikeln und Blogs betrachtet. Hier mal ein Überblick:
Die Jungle World gewährt einen ersten Einblick in die Konflikte, die zum Auseinanderfallen der Mädchenmannschaft geführt haben. Hier äußert sich auch erstmals Meredith Haaf zum Problem des Konzeptes “critical whiteness” innerhalb der Mädchenmannschaft.
“Schon seit längerem hatten einige der Bloggerinnen sich dieser Denkrichtung zugewandt, in dem Blog begannen dafür typische Formulierungen wie »weiß positioniert« üblich zu werden. »Bis vor einigen Monaten geschah das alles in einem vertretbaren Umfang. Das Blog hat davon profitiert, es gab radikalere Positionen, die von Genderwissenschaften unterfüttert waren«, sagt Meredith Haaf, die die »Mädchenmannschaft« 2007 mitgegründet hat. Doch die Orientierung am »Critical Whiteness«-Diskurs, die von einigen, teils neu hinzugestoßenen Bloggerinnen immer stärker eingefordert wurde, sei ihr »irgendwann zu weit« gegangen, sagt Haaf.”
“Das Blog sei schließlich gegründet worden, damit »Leute, die sich mit ihren Einwänden gegen Sexismus oder patriarchale Strukturen alleine fühlen, Gleichgesinnte finden können. Und zwar auch Leute, die denken, sie haben davon keinen Plan.« Doch mit dem neuen, »extremen Akademikerjargon« funktioniere das nicht, »das hat den ganzen Sinn des Blogs zerstört«. Das neue strenge Sprachregime ging einher mit einer politischen Dogmatik, die einige der Bloggerinnen befremdete. Ausgerechnet am fünften Geburtstag des Blogs, Ende September, eskalierte dieser Streit derart, dass die »Mädchenmannschaft« daran zerbrochen ist.”
Zum Artikel http://jungle-world.com/artikel/2012/42/46413.html
Nadia Shehadeh unternimmt den Versuch in ihrem Blog das Ausscheiden der Bloggerinnen aus der Mädchenmannschaft als rein private Entscheidung darzustellen (“andere Prioritäten gesetzt….sich mehr der Familie zuwenden….”).
“Was für diese Zeitspanne nachvollziehbar ist, wenn andere Prioriäten (Familie, Job, etc.) beizeiten einfach schwerer wiegen. Bis auf die Fotos/Texte auf der Autor_innen-Seite hatte ich nichts Greifbares, und leider auch kaum oder gar keine Gelegenheit – bzw.: keine Anlässe – mit ihnen in irgendeine Art von Austausch zu kommen. Sie waren de fakto ja eigentlich schon gar nicht mehr dabei, zumindest in meiner Rechnung.”
Zum Artikel http://shehadistan.wordpress.com/2012/10/19/aufstieg-und-fall-der-madchenmannschaft/
Nadine Lantzsch beklagt sich, dass sie obwohl sie ständig radikaler wird, zunehmend Anfeindungen ausgesetzt sei.
Zum Artikel http://medienelite.de/2012/10/18/die-ach-so-tolle-feministische-blogosphare/
(wird weiter aktualisiert)